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Beendorf kämpft für einen Hort-Neubau

Hier der Text, den die Bürgerinitiative durch 447 Unterschriften von Bürgern aus Beendorf und Umgebung untermauern ließ:

Forderung:

Die Bürger von Beendorf und Umgebung fordern den Verbandsgemeinderat Flechtingen auf, den Neubau eines Hortes in Beendorf zu beschließen. Wir bitten den Verbandsgemeinderat Flechtingen, seiner Verantwortung für die Bürger sowie deren Kinder und für die Infrastruktur der Gemeinde Beendorf, die schon durch die Schulschließung arg geschwächt wird, nachzukommen.

Begründung:

Die Schließung der Grundschule „Bernhard Becker“ in Beendorf ab dem Schuljahr 2021/2022 vergrößert die Gefahr auch der mittelfristigen Schließung des Hortes im selben Gebäude. Es ist absehbar, dass der Betrieb und die Instandhaltung des Gebäudes, in dem sich bisher die Grundschule und der Hort Beendorfs befanden, für den Hort allein nicht mehr wirtschaftlich erfolgen können. Nach wie vor besteht jedoch ein großer Bedarf sowohl am Frühhort als auch am Nachmittagshort für Kinder aus Beendorf und den umliegenden Orten.

Die Forderung der Bürgerinitiative inklusive Unterschriftslisten wurden vom Bürgermeister dem CDU-Kandidaten für den Landtag Tim Teßmann übergeben und werden auch an den eigentlichen Adressaten, den Verbandsgemeinderat weitergeleitet.

Volksstimme-Artikel und Übergabe der Unterschriftslisten:

Halloween-Party im Kinderhort 

Kurz vor dem 31.10.2015 stieg für die Beendorfer Hortkinder die wohl schrillste und wichtigste Party des Jahres: HALLOWEEN!
Seit Jahren verkleiden sich die Kinder mit gruseligen Kostümen, schaurigen Masken und was das Outfit nicht hergibt, wird mit Schminke vollendet. Das erledigen jedes Jahr Eltern, inzwischen auch große Geschwister -  ehemalige Hortkinder!
Ganz großes DANKESCHÖN an alle Beteiligten!!!
Es sind auch die Eltern, die alljährlich fürchterlich leckere Speisen zaubern, wie: Spinnentorte, Glubschaugenbowle mit Würmern, Mumien, Finger, Frikadellenspinnen, um nur einige der vielen kreativen Köstlichkeiten zu nennen.
Erzieher sind auch nicht ganz unbeteiligt! Die Horträume verwandeln sich in eine dunkle Gruft, mit riesigen Spinnen, Netzen, Gespenstern, leuchtenden Kürbissen und Fledermäusen.
In zwei Räumen gibt es unterschiedliche Disco`s. Ein Raum lädt zu Spielen ein, wie: Würmer-Wettessen, Spinnen-Saugen, Gespenster–Büchsenwerfen und Glubschaugen-Wettlauf. In der Küche steht das riesige Buffet, im Flur kann man an einer Tafel bei Schlummerlicht essen. Ein Raum diente zum geschminkt werden und zum Ausruhen. Eltern, die beim Abholen der Kinder vor lauter „WOOLING“ nicht gleich Reißaus nehmen, können das Buffet ebenso besuchen.
Da die Gesichter der uns anvertrauten Kinder nicht in`s Internet gehören, können wir heute mal mit etwas Improvisation ein Bild der ganzen „MEUTE“ zeigen.

Bildergalerie

Der Hort Beendorf ist eine Kindertageseinrichtung der Verbandsgemeinde Flechtingen, mit einer Aufnahmekapazität von 55 Kindern, vom Schuleintritt bis zum vollendeten 14 Lebensjahr.

Die Öffnungszeit besteht während der Schulzeit aus drei Anmeldemodellen:

  • Frühhort,
  • Späthort,
  • Früh- und Späthort.

Während der Ferien ist die Einrichtung von 6.00-17.00 Uhr geöffnet. Fünf Orte bilden den Einzugsbereich.

Die Lage ist ländlich und ruhig, am Ortsrand der Gemeinde Beendorf. Ein historisches Gebäude beherbergt Schule und Hort. Seine Räumlichkeiten befinden sich im Erdgeschoss, separat von der Grundschule Bernhard Becker Beendorf. Ein umfangreiches Raumkonzept bietet den Kindern vielfältige Aufent­halts­mög­lich­kei­ten in Hort-und Schulräumen.

Die Außenspielanlage ist naturbelassen, mit Wiese und Bolzplatz. Die Spiel- und Sportgeräte sind aus Holz mit hohem Auf­for­de­rungs­charakter. Der Aufenthalt im Freien hat im Konzept einen hohen Stellenwert und ist nach den Bedürfnissen der Kinder Bestandteil der täglichen Arbeit.

Jedem Kind wird Zeit für die Erledigung seiner Hausaufgaben zur Verfügung gestellt. Einmal pro Woche ist hausaufgabenfreier Tag, hier finden die auf Kinderversammlungen beschlossenen Aktionen statt. Das Spiel behält im Hort eine hohe Priorität und fördert den Selbstbildungsprozess jedes Einzelnen.

Die Arbeit mit den Kindern erfolgt nach dem Situationsansatz, wobei das Selbstbestimmungsrecht und die sich entwickelnden  Kompetenzen und die Autonomie der Kinder Beachtung finden. Dabei sind Regeln für alle Beteiligten wichtig und unerlässlich.

Der Hort wird als gemischte Gruppe aller vier Grundschulklassen geführt, um die sich staatlich anerkannte Erzieherinnen kümmern.

Eine Zusammenarbeit besteht mit der integrativen Kinder­tages­stätte „Spatzennest“, der Grundschule und den Eltern.